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Stellantis verdreifacht die Produktion des Hemi V8 – Daily Car News (27.01.2026)
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Stellantis verdreifacht die Produktion des Hemi V8 – Daily Car News (27.01.2026)

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Thomas Nismenth Automotive Journalist
January 27, 2026 7 min read

Tageskurzfassung: V8-Motoren geben nicht kampflos auf, Elektrofahrzeuge werden strategisch eingesetzt und ein chinesischer „007“ mischt die Party auf.

Ein ungewöhnlicher Tag in der Autowelt. Auf der einen Seite erleben die großen Verbrennungsmotoren einen zweiten (oder dritten?) Frühling. Auf der anderen Seite straffen die Hersteller von Elektroautos ihre Strategien, tauschen Fördergelder aus und verschärfen die Preiskämpfe – manchmal etwas zu drastisch zwischen den einzelnen Marken. Mitten in diesem Trubel taucht ein frecher chinesischer „007“ auf und stiehlt allen die Show. Ich habe den Vormittag damit verbracht, Händler anzurufen, mich mit Ingenieuren auszutauschen und Kaffee zu schlürfen, der verdächtig nach Superbenzin schmeckte. Hier ist, worauf es ankommt.

V8-Motoren: Lauter, länger und zahlreicher

Der Tod des V8 wurde – mal wieder – stark übertrieben. Laut mehreren heutigen Berichten setzt ein amerikanischer Gigant voll auf Hubraum und Charisma, während ein bayerischer Traditionshersteller still und leise sein Verfallsdatum aufgibt.

Stellantis verdreifacht die Hemi-Produktion

Ja, die Produktion wird verdreifacht. Der Hemi V8 – dessen charakteristischer Sound unzählige Sackgassen zum Beben brachte – soll dieses Jahr in größerem Umfang produziert werden. Die Logik ist einleuchtend: Es besteht weiterhin eine große Nachfrage nach dem satten Drehmoment eines Saugmotors und seinem unverwechselbaren, sonoren Leerlauf. Wenn ich mit langjährigen Besitzern spreche, kommen sie immer wieder auf zwei Dinge zurück: die Art und Weise, wie ein V8 im Handumdrehen die Einfädelspur erobert, und sein Klang beim Kaltstart. Keine messbare Größe – eher ein Erlebnis für die Einfahrt.

Redaktionelle Makro-/Nahaufnahme-Automobilfotografie: Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge. Abbildung: Nahaufnahme einer Ladestation für Elektrofahrzeuge mit einem angeschlossenen Polestar-Fahrzeug.
  • Warum das wichtig ist: Es signalisiert eine Absicherung. Selbst mit zunehmender Elektrifizierung legen manche Käufer immer noch mehr Wert auf Charakter als auf Kilowattstunden.
  • In der Praxis bedeutet das: Rechnen Sie mit einer besseren Verfügbarkeit der V8-Modelle, die letztes Jahr knapp waren, und wahrscheinlich mit einigen aufregenden Sondereditionen, um die Nachfrage anzukurbeln.

BMW streicht das Enddatum für seine V8- und V12-Motoren.

In einem weniger bedeutsamen, aber nicht weniger symbolträchtigen Schritt hat BMW Berichten zufolge das Produktionsende für seine V8- und V12-Motoren aufgehoben. Angesichts der Tatsache, dass der V12 in den letzten Jahren fast schon eine Rarität war, ist das ein starkes Signal. BMW hat schon immer beides im Programm: elektrifizierte Flaggschiffe einerseits und traumhaft leistungsstarke Motoren andererseits. Dieser Schritt zeigt, dass das Unternehmen flexibel bleiben und das produzieren will, was die einzelnen Märkte tatsächlich nachfragen, und nicht nur das, was einst in einer Roadmap versprochen wurde.

Ich bin schon genug moderne BMWs mit V8-Turbomotor gefahren, um zu wissen, warum: Sie sind ungemein effektiv – ein gewaltiges, gleichmäßiges Drehmoment und eine gnadenlose Geschwindigkeit, die Distanzen schrumpfen lässt. Verlässt man spät das Büro, steuert man einen solchen Wagen nach Hause, löst sich der Tag quasi in den mittleren Drehzahlbereichen auf.

Elektrofahrzeuge: Verpflichtungen, Gutschriften und eine Vertrauensprüfung

Jaguar lehnt Hybrid-Umwege ab und setzt voll auf eine rein elektrische Zukunft

Jaguar hat Hybridgerüchte als „Unsinn“ zurückgewiesen und seine Strategie, ausschließlich Elektrofahrzeuge anzubieten, bekräftigt. Das ist ein mutiger Schritt, insbesondere nach einem Jahr, in dem Plug-in-Hybride mit ihrer unkomplizierten Fahrbarkeit die Herzen und Garagen erobert haben. Wer schon einmal einen guten PHEV im Stadtverkehr gefahren ist, kennt den Reiz: ruhige Morgenstunden und die Möglichkeit, am Wochenende Benzin zu fahren.

Ein radikaler Neuanfang kann die Marke neu erfinden. Jaguars Design- und Fahrwerks-DNA ließe sich hervorragend auf eigens entwickelte Elektrofahrzeugplattformen übertragen. Die Herausforderung besteht darin, ihnen das Gefühl eines echten Jaguars zu verleihen und sie nicht zu bloßen, unauffälligen Gebrauchsgegenständen werden zu lassen. Lenkgefühl. Sitzkomfort. Das besondere Flair des Interieurs. Gelingt das, wird die Marke von selbst überzeugen.

Polestar wird Emissionszertifikate an Elektroauto-skeptische Marken verkaufen.

Polestar übernimmt öffentlichkeitswirksam die Rolle, die einst Tesla innehatte: den Verkauf von Emissionszertifikaten an Hersteller, die noch nicht genügend Elektroautos absetzen konnten. Eine typische Strategie für 2026 – regulatorisches Schach mit einem zusätzlichen Umsatzpotenzial. Für Käufer ändert sich dadurch nichts am Antrieb; für die Unternehmensführung kann es eine Brücke zwischen der Einhaltung von Vorschriften und der tatsächlichen Marktreife des Produkts schlagen.

Vergleichsfoto im redaktionellen Bereich: Toyota BZ neben Subaru Trailseeker. Hintergrund: Der Preisvergleich zwischen Toyotas neuem Elektroauto und seinem Subaru-Pendant.

Australische Händler berichten von einer „stagnierenden“ Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (trotz steigender Verkaufszahlen).

Einer der größten australischen Autohändler berichtet, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen trotz steigender Verkaufszahlen stagniert. Das deckt sich mit den Aussagen einiger Verkaufsleiter vom letzten Monat: mehr Probefahrten, mehr Interesse, aber ein Großteil der Käufer wartet noch ab. Die wichtigsten Faktoren sind die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur, das Vertrauen in den Wiederverkaufswert und die Preistransparenz.

Als ich ein paar gängige Elektroautos auf holprigen Landstraßen außerhalb von Sydney testete, war die Federung hervorragend – die Ladestopps erforderten jedoch mehr Planung (und Podcasts). Für Pendler in der Stadt mit Heimlademöglichkeit? Ein klarer Vorteil. Für Roadtripper? Darüber lässt sich noch diskutieren.

Geschwisterrivalität: Toyotas neues Elektroauto kostet über 5.000 Dollar mehr als sein Subaru-Pendant.

Ein neues Elektrofahrzeug der Marke Toyota soll Berichten zufolge über 5.000 US-Dollar teurer sein als sein eng verwandtes Subaru-Pendant. Das kennen wir schon: Preisunterschiede bei Modellen mit demselben Markennamen ergeben sich aus Markenbekanntheit, Ausstattung, Händlernetz oder einfach dadurch, dass ein Unternehmen die Verfügbarkeit zum Marktstart anders steuern kann. Doch 5.000 US-Dollar sind ein deutlicher Preisunterschied.

Modell Beziehung Preisposition Festgestellter Unterschied
Toyota (neues Elektrofahrzeug) Gemeinsame Plattform mit dem Subaru-Zwilling Mehr als 5.000 US-Dollar Unklar – könnte sich auf Ausstattungsmerkmale, Garantie oder Händler-Zusatzleistungen beziehen.
Subaru (Zwilling) Gemeinsame Plattform mit Toyota Untere Wertorientierte Positionierung bei Markteinführung

Mein Tipp beim Vergleichen: Machen Sie beide Probefahrten, prüfen Sie die Ausstattungslisten Punkt für Punkt (Rad-/Reifenkombinationen, Fahrerassistenzsysteme, Wärmepumpen, Dachreling, Ladekabel – ja, manche bieten das immer noch optional an) und achten Sie auf die Händlergebühren. Ich habe schon erlebt, wie der Preisunterschied von 5.000 Dollar fast verschwindet, sobald die Unterlagen vorliegen.

Aus Shanghai mit Liebe: Ein chinesischer „007“ sorgt für Aufsehen

Ein chinesischer „007“ ist im Anmarsch, und nein, es handelt sich nicht um einen Spion im Smoking mit Überhollizenz. Es ist ein Auto – offenbar ein Elektrofahrzeug –, das die wohl internationalste Nummer der Popkultur trägt. Die Absicht ist klar: globale Ambitionen, Glamour und ein selbstgefälliges Grinsen, das man schon von Weitem sieht. Ich werde mir erst nach einer ausgiebigen Probefahrt ein Urteil bilden, aber Chinas neueste Elektro-Limousinen sind beeindruckend: geringe Spaltmaße, schnelles Infotainmentsystem und ein Fahrwerk, das sich in nur zwei Generationen rasant weiterentwickelt hat.

Wenn dieser 007 mit einem attraktiven Preis und einem Design auf den Markt kommt, das auf TikTok und im Straßenverkehr sofort ins Auge fällt, wird man ihn schon bald an Schulhöfen und Parkservice-Schaltern sehen.

Bild für redaktionelle Zwecke im Kontext von Automobilnachrichten: Thema: Branche. Szene: Ein geschäftiges Autohaus mit einer Mischung aus Elektrofahrzeugen und herkömmlichen Fahrzeugen.

Kuriositätenecke: Ein Kei-Car mit Überrollkäfig und ein Nachruf auf den Aftermarket

Daihatsu baut einen unauffälligen Kei-Car mit Überrollkäfig – und er steht zum Verkauf

Bei Kei-Cars dreht sich normalerweise alles um Steuervorteile und Parkgebühren. Doch dann verbaut Daihatsu einen Überrollkäfig. Das Ergebnis? Ein winziger Rennstreckenflitzer, der zwar wenig Stauraum bietet, dafür aber jede Menge Fahrspaß. Wer schon mal ein leichtes Auto mit kurzem Radstand auf einer kurvenreichen Strecke gefahren ist, kennt das Vergnügen: Gas geben, einlenken und beschleunigen – Kartfahren mit Straßenzulassung. Dieses Auto wird mit Sicherheit schnell Kultstatus erreichen.

Insolvenzverfahren gegen Autolite und andere Traditionsmarken

Ein insolventer Zulieferer stellt Berichten zufolge die Produktion von Autolite und anderen bekannten Marken im Zubehörhandel ein. Das ist bitter. Diese kleinen orange-schwarzen Schachteln waren für viele Hobbyschrauber unverzichtbar. Der Vorteil: Der Markt mag keine Lücken. Neue (oder wiederbelebte) Marken werden die Regale füllen, aber wenn Sie Wert auf eine bestimmte Marke legen, sollten Sie sich vielleicht ein paar Ersatzteile für die Garage sichern, solange noch welche verfügbar sind.

Was das alles bedeutet

Wir befinden uns mitten im Zeitalter des „Und“. V8-Power und die Exklusivität von Elektroautos. Kredithandel und Preiskämpfe. Chinas Selbstbewusstsein und Japans Eigenheiten. Für Verbraucher sind das gute Nachrichten: mehr Auswahl, ausgefeiltere Strategien und genug Wettbewerb, um für faire Bedingungen zu sorgen. Für Enthusiasten ist es sogar noch besser. Wir bekommen nach wie vor unseren Lärm. Und unsere Stille. Wählen Sie Ihren Soundtrack.

Kurzinfos

  • Stellantis wird die Produktion des Hemi V8 in diesem Jahr deutlich steigern.
  • BMW hat das Enddatum für die Produktion seiner V8/V12-Motoren aufgehoben.
  • Jaguar bekräftigt seine Zukunftsvision, die ausschließlich auf Elektrofahrzeuge setzt; Hybridfahrzeuge sind nicht geplant.
  • Polestar plant, Emissionszertifikate an langsamere Konkurrenten zu verkaufen.
  • Toyotas neues Elektrofahrzeug ist über 5.000 Dollar teurer als sein baugleiches Subaru-Modell.
  • Daihatsu bereitet einen mit einem Überrollkäfig ausgestatteten, getarnten Kei-Car für den Verkauf vor.
  • Die Insolvenz eines Zulieferers führt zum Niedergang von Autolite und anderen Marken im Ersatzteilmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Behält BMW tatsächlich die V8- und V12-Motoren im Programm?

Berichten zufolge hat BMW die Festlegung eines festen Enddatums für beide Produkte aufgehoben, was auf eine fortlaufende Verfügbarkeit in Abhängigkeit von Markt- und Regulierungsbedingungen hindeutet.

Welche Marke erhöht in diesem Jahr ihre V8-Produktion?

Stellantis plant, die Produktion des Hemi V8 zu verdreifachen und setzt dabei auf die anhaltende Nachfrage nach Achtzylindermotoren.

Setzt Jaguar auf Hybridantrieb, bevor es auf Elektroantrieb umsteigt?

Nein. Jaguar hat Gerüchte über Hybridmodelle zurückgewiesen und erklärt, man bleibe einer reinen Elektrofahrzeugpalette treu.

Warum ist Toyotas neues Elektroauto teurer als sein baugleiches Subaru-Pendant?

Die gemeldete Differenz beträgt über 5.000 US-Dollar. Die Gründe dafür sind noch unklar; Unterschiede in der Ausstattung, der Markenpositionierung oder der Wirtschaftlichkeit der Händler könnten eine Rolle spielen. Vergleichen Sie Spezifikationen und Preise sorgfältig.

Was ist dieser chinesische „007“, von dem alle reden?

Es handelt sich um ein chinesisches Auto mit dem Namen „007“ – vermutlich ein Elektrofahrzeug –, das direkt auf weltweite Aufmerksamkeit abzielt. Man kann mit einer markanten Ausstattung und einem auffälligen Design rechnen; weitere Details folgen, sobald das Fahrzeug auf breiteren Märkten verfügbar ist.

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Thomas Nismenth

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Award-winning automotive journalist with 10+ years covering luxury vehicles, EVs, and performance cars. Thomas brings firsthand experience from test drives, factory visits, and industry events worldwide.

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